Oberstudiendirektor Jens-Paul Rabe: Der Schulleiter stellt sich vor

Der Schulleiter Jens-Paul Rabe

Geboren bin ich 1951 in Braunschweig, ein Preuße, also in Franken. Ich wohne in Heilsbronn, bin verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne, die in München leben. In Erlangen habe ich Germanistik und ev. Theologie studiert und vor genau 30 Jahren am Gymnasium Fridericianum als Studienreferendar meine Lehrerlaufbahn begonnen. Danach war ich bis 1988 Lehrer am Emil-von-Behring-Gymnasium in Erlangen-Spardorf und bis 1997 Schulleiter der Laurentius-Fachoberschule und einiger anderer kleinerer beruflicher Schulen beim Diakoniewerk in Neuendettelsau. Zurück im Staatsdienst landete ich in Schwabach, am Adam-Kraft-Gymnasium, wo ich zuletzt als Kollegstufenbetreuer tätig war.

Als Seemann, der ich hobbymäßig bin, muss ich, auch wenn der Hafen noch so schön ist, immer mal wieder die Leinen los werfen und neue Ufer ansteuern und so wurde im Februar 2004 der Kurs auf Windsbach abgesetzt - nicht zufällig, überall wäre ich nicht hingegangen.

Neben dem Segeln (wozu hier in der Nähe ja nicht recht viel Gelegenheit ist), war ich jahrzehntelang Hockeyspieler und Trainer in Braunschweig, Erlangen und Nürnberg. Hin und wieder greife ich auch heute noch zum Schläger.

"Erziehung ist Vorbild und Liebe - sonst nichts." Dieses Wort des Pädagogen Friedrich August Fröbel (1772-1852) hat mich durch meine Lehrerlaufbahn begleitet, wenn's auch bisweilen nicht einfach war, entsprechend zu handeln. Jedenfalls wollen wir am Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium unsern Schülern nicht nur eine optimale Ausbildung und umfassende Kenntnisse vermitteln, die sie fit machen für Beruf und Studium, sondern, im Humboldtschen Sinn, auch Herz und Charakter ausbilden. Das wird, angesichts der "rauen See", in der sich das Gymnasium in Deutschland derzeit befindet, und angesichts der vielen, z.T. sehr unterschiedlichen Anforderungen, die an die gymnasiale Bildung im beginnenden 21. Jahrhundert gestellt werden, sicher nicht einfach werden, aber wenn wir alle, die wir zur "Schulfamilie JSBG" gehören, daran mitarbeiten, sind die Voraussetzungen gar nicht so schlecht.

Ich bin sicher, wir sind gerüstet und werden die Herausforderungen meistern.